Allgemein

Abenteuer Neiße – Ein virtueller Ausstellungsbesuch im Kulturhistorischen Museum Görlitz

22. April 2021

Abenteuer Neiße – Ein virtueller Ausstellungsbesuch im Kulturhistorischen Museum Görlitz

Historisches und Gegenwärtiges zur Wasserkraft: Viele Städte liegen an Flüssen, dort verbringen wir unsere Freizeit, die Landwirtschaft sucht ihre Nähe. Flüsse dienen dem Transport von Gütern, ihre Wasserkraft erzeugt Strom und nicht zuletzt sind sie auch Lebensräume mit einer besonderen Fauna und Flora. Am Beispiel der Stadt Görlitz werden diese vielfältigen Aspekte näher beleuchtet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur | Kulturhistorisches Museum


35 Jahre Tschernobyl - damals und heute

22. April 2021

35 Jahre Tschernobyl - damals und heute

Drei Zeitzeugenberichte

  • Eberhard Ohm, Mitarbeiter der Stadt Oederan/Sachsen und Mitbegründer des Tages der Erneuerbaren Energien
  • Dr. Wolfgang Daniels, VEE Sachsen e.V.
  • Pfarrer i.R. Günter Hartmann, Projektgruppe „Kinder von Tschernobyl“

In drei kurzen Filmbeiträgen berichten Akteure von damals und heute, wie sie von der Reaktorkathastrophe erfahren haben und was sie bewegt, hat in Folge aktiv zu werden.



Im Anschluss an den Film fandt ein Studiogespräch mit den Protagonisten statt, welches hier zu finden ist:

Mitschnitt: Energiewende - eine Geschichte von Stillstand und Fortschritt

22. April 2021

Mitschnitt der Eröffnung und virtuellen Podiumsdiskussion anläßlich des Tages der Erneuerbaren Energien 2021 am Freitag, den 23. April 2021:

Energiewende - eine Geschichte von Stillstand und Fortschritt

Teilnehmer der virtuellen Podiumsdiskussion:

  • Bürgermeister der Stadt Oederan/Sachsen Steffen Schneider
  • Staatssekretär Dr. Gerd Lippold, Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL)
  • Prof. Dr. Volker Quaschning, HTW Berlin und u.a. Mitglied im Innovationsbeirat Sachsen
  • Lars Rohwer, MdL, Energie- und Umweltpolitischer Sprecher CDU

Klimaschutz in Sachsen: Moderne Windenergieanlagen für vierfachen Stromertrag

19. Februar 2021

VEE Sachsen e.V. & BWE Landesverband Sachsen
Positionspapier 1.0 | 12.02.2021

Zusammenfassung

Die technische Entwicklung bei den Erneuerbaren Energien und insbesondere bei der Windenergie war in den letzten Jahren rasant: Moderne Windenergieanlagen erzeugen heute am selben Standort bis zu viermal mehr Strom im Jahr als eine typische Anlage des Jahrgangs 2011. So helfen sie, die sächsischen Klimaziele mit heimischen Erneuerbaren Energien zu erreichen.

Durch die neue Technik in Verbindung mit der Größe der Rotorblätter und der Höhe der Türme produzieren moderne Windenergieanlagen gleichmäßiger Strom und machen dadurch den Betrieb der Stromnetze planbarer und günstiger. Sie sind auch umweltverträglicher, leiser und kosteneffizienter als ältere Windräder.

  • Stärke und Gleichmaß des Windes steigen naturgesetzlich mit der Höhe über dem Boden an.
  • Für die jüngste Generation von Windrädern wurden gezielt Anlagen mit großen Rotorblatt-Durchmessern für die Anforderungen im Binnenland entwickelt.
  • Die Effizienz der Anlagen steigt an einem einzelnen Standort direkt mit der Höhe, in der die Rotorblätter die Bewegungsenergie des Windes ernten und in Strom umwandeln können.
  • Die Enden der Rotorblätter bleiben bei modernen Anlagen auch an ihrem tiefsten Punkt oberhalb der Flugräume der relevanten Vogelarten. Arten wie Uhu oder Roter Milan fliegen sehr selten höher als 50 bis 60 Meter. Die Spitze eines modernen Rotorblattes bleibt mehr als 80 Meter über dem Boden.
  • Technische Entwicklungen, wie etwa die gezackten Blatthinterkanten, machen Windenergieanlagen deutlich leiser als ältere Modelle.
  • Moderne Windenergieanlagen sind durch die gleichmäßigere Stromproduktion auch darauf vorbereitet, erneuerbaren Strom direkt an industrielle Stromkunden wie etwa die Stahlindustrie in Sachsen zu liefern.
  • Die Kosten für die Erzeugung von Windstrom sind heute von rund 10 Cent im Jahr 2011 auf 5 Cent je Kilowattstunde und weniger gesunken. Windstrom ist damit eine günstige und begehrte Energiequelle, die gerade den hiesigen Industrien helfen kann, klimaneutral zu werden.

Die heute verfügbare Windenergieanlagentechnik ermöglicht es somit Sachsen, seine Klimaziele günstig, umweltverträglich und mit maximaler Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. [... mehr ...]

 

Sächsische Klimagespräche starten am Freitag, den 22. Januar 2021

11. Januar 2021

Sächsische Klimagespräche V 1.1 700pxOrg.jpg

Mit einem neuen Online-Format startet die VEE Sachsen e.V. ins Jahr 2021. Die „Sächsischen Klimagespräche“ sollen in regelmäßigen Live-Diskussionsrunden den Stand des Klimaschutzes und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Sachsen transparenter machen.

Als Studiogäste werden am 22. Januar 2021, 14:00 bis 15:30 Uhr, dabei sein:

  • Sächsische Energie und Klimapolitik 2021 - Wie geht es weiter?
  • Staatssekretär Dr. Gerd Lippold mit einem Grußwort
  • Auftaktthema: "Wie weiter mit den Ü20-Photovoltaikanlagen (EEG 2021)" und den Gästen: Rechtsanwalt Dr. Christoph Richter, DGS PV-Lotse Christian Dürschner und Ü20-Anlagenbetreiber Alf Reinhard

> zum Livestream <

Innovationen aus Sachsen: Der Energiemonitor - Energiewende zum Erleben

5. Januar 2021

Wie kann man die Vorteile der Energiewende sichtbar machen – über Windräder und Solarpanel hinaus? Thomas Walther will zusammen mit der Energiegenossenschaft Bürger Energie Drebach eG einen Energiemonitor entwickeln, an den sich jeder Betreiber freiwillig anschließen kann.

Die Energiewende in Sachsen stockt – aber dennoch gibt es Unternehmen von hier, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien und innovative Energiekonzepte in Deutschland und Europa vorantreiben. Hier stellen wir sie vor.

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„Für viele Menschen ist die Energiewende einfach nicht greifbar“, sagt Thomas Walther. Er weiß, wovon er spricht: Schließlich ist er seit Jahren in der Bürger Energie Drebach aktiv, einer Energiegenossenschaft im Erzgebirge. Auch in Sachen E-Mobilität ist er vorne mit dabei und hilft, Ladestationen im öffentlichen und halböffentlichen Raum zu installieren und zu betreiben. Und Walther weiß: Die Energiewende ist noch nicht in den Köpfen angekommen.

Deswegen ist er nun einer der Macher hinter dem Energiemonitor, der die Energiewende in Sachsen und angrenzenden Bundesländern erlebbar machen soll. „Die Idee für den Energiemonitor stammt aus der Energiegenossenschaft“, erzählt Walther. „Der Energiemonitor ist nicht nur mein Projekt, sondern der Genossenschaft – ich bin nur ein kleines Rädchen.“ Die Genossenschaft gibt es seit rund sechs Jahren; sie betreibt Photovoltaik-Anlagen auf der örtlichen Schule, dem Freibad und dem Planetarium.

Nutzen sichtbar machen

Was aber fehlte: eine zentrale Anlaufstelle, die die vielen kleinen Erfolge der Photovoltaik-Panels zusammenfasst und in Zahlen greifbar macht. Die Idee reifte: Was wäre mit einer Internetseite, auf der man sieht, wieviel Energie und CO2 durch Erneuerbare in Sachsen und den umliegenden Bundesländern produziert und eingespart wird? [... mehr ...]