Allgemein

BWE Landesverband Sachsen - 19. Sächsischer Windenergietag

16. Oktober 2015

BWE-Sachs-Logo_0.PNGBWE-Sachs-Logo.PNGUnter der Überschrift „Quo Vadis deutscher Energiemarkt - Die Energiewende im Jahr 2017“ hatte der BWE Sachsen zahlreiche Experten und Landespolitiker zur Bestandsaufnahme und Diskussion eingeladen

Leipzig (Informationen: BWE-Sachsen/Maslaton/Schubert/Seifert/medienkontor/Schroeter/Energiejournalist)

Beim Ausbau der Windenergie in Sachsen scheint die Stagnation der vergangenen Jahre zunächst überwunden zu sein. Doch trotz einigen positiven politischen Signalen wird die Branche weiterhin durch Bundes- und Landespolitik gebremst. So übt etwa die Hälfte der sächsichen Landkreise Druck auf die Landesregierung aus, die sogenannte "10-H-Regelung" umzusetzen. Als bundesweite Bremsen wurden die neuen Bestimmungen für den Energiemarkt diskutiert wie die Direktvermarktung, das Ausschreibungsdesign und der Strommarkt 2.0. Fachreferenten beleuchteten diese Themen. Ein Streitgespräch am Ende der Veranstaltung zeigte wesentliche Grundsätze der Befürwortern und der Gegnern Erneuerbarer Energien auf. [...]

Bericht UMUNDU-Festival 2015

19. Oktober 2015

Umundu(1).jpgDie VEE Sachsen e.V. hatte auf dem Marktplatz am Umundu-Symposium am Sonntag einen Informationsstand. Wir haben zusammen mit anderen Nachhaltigkeitsinitiativen unsere Arbeit vorgestellt. Dazu machten wir gemeinsam mit der Umweltbibliothek im Umweltzentrum Dresden einen Büchertisch. Im Foyer stellte Detlef Haener vor wie Photovoltaik und Speicher funktioniert und wir waren auch wieder mit unserem Spiel zur Energiewende dabei. Die Besucher informierten sich in den Pausen zwischen den Workshops und Vorträgen am Stand der VEE immer wieder und es gab interessante Gespräche zu den aktuellen Themen wie:  "Wie kann der Konflikt zwischen Artenschutz und Windenergie gelöst werden?" oder "Wieviel Boden braucht die Braunkohle?".

Das Festival fand im Gymnasium Bürgerwiese statt. (Foto: Gehling) Umundu-02_0.JPG

egNEOS heute im Filmtheater Schauburg Dresden

19. Oktober 2015

Unser Mitglied die Neue Energien Ostsachsen (egNEOS) hat sich am Wettbewerb "Dresden im Wandel" - Stories of Change beteiligt und einen Kurzvorstellung eingereicht (siehe oben). Sie war erfolgreich und die egNEOS kann nun mit einem professionellen Regisseur und Kamerateam einen Film drehen. Der Film wird heute bei der Premiere im Filmtheater Schauburg in Dresden zu sehen sein. Nachtrag: Die Ergebnisse der Jury gibt es hier.

Wo Stromkunden besonderen Wert auf Erneuerbare Energien legen

3. November 2015

EE_b_d_w_des_stromanb_0.jpgDie Region Dresden bildet wie in anderen Dingen auch wieder mal das Schlusslicht in Deutschland. Die Wichtigkeit, die der ostsächsische Stromkunde den Erneuerbaren Energien bei der Wahl seines Stromanbieters beimisst zeugt von ausgeprägter Gleichgültigkeit. Der typische Grünstromkunde, der auf Strom aus Erneuerbaren Energien und eine nachhaltige Ausrichtung des Anbieters setzt ist in Sachsen nur unterproportional vertreten. Die Untersuchung von statista, Focus und Frankfurter Allgemeine stützt sich auf 6.000 Befragte in ganz Deutschland mit 26.000 Urteilen. Die Studien-Teilnehmer wurden befragt, wie stark sie auf einer Skala von 1 („überhaupt nicht“) bis 5 („voll und ganz“) folgender Aussage zustimmen; „Bei der Wahl meines Stromanbieters achte ich darauf, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Strom-Mix möglichst groß ist.“ Die Tendenz zeigt eine insgesamt schwächere Zustimmung in Ostdeutschland. Die schlechtesten Werte bekam unter anderem auch Sachsen mit stark unterdurchschnittlichen Werten in der Region Dresden. Eine kostenlose Leseprobe stellt statista hier zur Verfügung.

CDU-Positionspapier Energie - Renaissance des Kohle- und Energieprogramms der DDR von 1957

4. November 2015
PositionEnergieCDU_0.PNG Braunkohle(1)_0.jpg

Positionspapier der sächsischen CDU
www.cdu-fraktion-sachsen.de/energiepapier/

Bedeutung der Braunkohle für die Energiewirtschaft der DDR
(Titelseite, Energieträger Braunkohle,
Institut für Braunkohlenbergbau Groß
räschen, Betrieb im VE Braunkohlenkombinat Senftenberg, 1980)

In ihrem jüngst veröffentlichten Positionspapier Energie entfernt sich die sächsische CDU immer weiter von den selbst beschlossenen Zielen des Koalitionsvertrags aus dem November 2014. Die Erneuerbaren Energien finden in dem CDU-Papier allenfalls noch als Randnotiz eine Beachtung. Sie gelten als Störfaktor, der die Leistung und Ausnutzung konventioneller Kraftwerke sinken lässt. Denn in diesem Jahrhundert ist für die CDU der "Eckpfeiler der Energieversorgung in Sachsen ... nach wie vor der Energieträger Braunkohle". Die sächsische CDU lehnt ebenfalls hocheffiziente Gaskraftwerke ab, die schnell auf die Leistungsschwankungen im Netz reagieren könnten. Stattdessen setzt sie auf das Thema Energieeffizienz und Kraft-Wärme-Kopplung zu dem wiederum die Auskopplung von Wärme thermischer Großkraftwerke (Braunkohle) gehört.

Der Umbau der Energieversorgung hin zu 100 % Erneuerbarer Energien ist mit der sächsischen Regierungspartei nicht zu machen. Statt die Ziele des Koalitionsvertrags, der eine Steigerung der Erneuerbaren Energien bis 2025 auf 40 bis 45 Prozent vorsieht, klammert sich die CDU rückwärtsgewand an die überholten Ziele des Energie- und Klimaprogramms (EKP 2012: 28 % EE bis 2022), die ohne weiteres Zutun schon im übernächsten Jahr erreicht sein werden. Die im Regierungsprogramm vorgesehene Überarbeitung des EKP und Erhöhung dieser Ziele finden keine Erwähnung. Damit ist ein neuer Tiefpunkt in der sächsischen Energiepolitik erreicht, der einem faktischen Ausbaustopp der Erneuerbaren gleichkommt.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Blick in die ostdeutsche Geschichte der Energieversorgung. Die Lektüre des Kohle- und Energieprogramms der DDR aus dem Jahre 1957 weist viele Parallelen auf. Durch den Ölpreisanstieg Anfang der achtziger Jahre wurde der Braunkohleabbau nochmals verstärkt.

Staats- und Parteichef Honecker forderte im Januar 1980:

  • „Öl muß als Brennstoff in bisher nicht gekanntem Umfang durch Braunkohle ersetzt werden.“
  • „Die Braunkohlenindustrie muß die Produktion steigern und den Abbau unter den rationellsten Gesichtspunkten mit doppelter und dreifacher Arbeitsproduktivität organisieren.“
  • „Mit einem geringen Zuwachs an Energie und Rohstoffen muß mehr produziert werden“, das Verhältnis zwischen den Ressourcen und dem Leistungszuwachs müsse sich grundlegend und dauerhaft verändern.
  • Abwärme soll stärker genutzt werden; „Verschwendung darf es nicht mehr geben.“

Wenn man diese Ziele liest fragt sich nicht nur die VEE Sachsen e.V. zu Recht ob sich die Energiepolitik in Sachsen in den letzten 35 Jahren entscheidend geändert hat.

9. Sächsischer Klimakongress

19. November 2015

Die VEE Sachsen e.V. beteiligt sich mit einem Infostand am 9. Sächsischen Klimakongress. Die Veranstaltung der Landtagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN finden im TU Hörsaalzentrum in Dresden statt. Alle VEE Mitglieder sind eingeladen sich an unserem Infostand zu beteiligen oder an der Veranstaltungen mit seinem vielfältigen Arbeitsgruppen teil zu nehmen.

Hier geht's zum Programm "9. Sächsischer Klimakongress"

Tschüss Energiewende!

19. November 2015

THG-D-1990 bis 2050_0.PNG  

ZielerreiEnergiew-D_0.PNG

 

Entwicklung THG-Emissionen (blau), Ziele (grau)
(Grafik: Löschel et.al. Monitoringbericht Energie der Zukunft, 2014)

 

Gebiete der Zielerreichung   (vergrößern durch Mausklick)
(Grafik: Löschel et.al. Monitoringbericht Energie der Zukunft, 2014)

Die Experten bescheinigen es der Bundesregierung: Die Energiewende ist gerade mal im Bereich Stromversorgung auf Kurs. Alle anderen Ziele können getrost entweder meilenweit , mindestens aber teilweise als verfehlt betrachtet werden. Mit diesem vernichtenden Urteil schickt die Expertenrunde zum Monitoring-Bericht der Bundesregierung "Energie der Zukunft" die Kanzlerin sowie die Energie- und Umweltminister in die Verhandlungen übernächste Woche zu COP 21 nach Paris. Die elektrische Energieerzeugung ist zudem dabei andere verfehlte Ziele zu kompensieren.

Das klingt so als hätten wir Deutschen unsere selbstgestellten Hausaufgaben nicht gemacht. Ein wenig so ist es wirklich. Aber auch die 27 EU-Mitgliedstaaten stehen nicht sonderlich gut da. Treibende Kräfte werden wohl die viele Jahre verpönten USA als ehemaliger Aussteiger aus den Klimaschutzbemühungen und China als ehemaliges Schwellenland sein. Doch wie auch immer: Allzu große Erwartungen darf man an Paris nicht knüpfen. Auch wenn man die Brisanz unserer Lage kennt wird es wohl wieder Endlosschleifen von Bemühungen und Erklärungen für ein gemeinsames Ziel geben, dessen Vorgaben schon 2012 ausliefen. Ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll, das diesen Namen verdient hat wird es wohl nicht geben.

Wozu auch, wird man sich in Sachsen denken. Paris ist weit weg und wenn es nach den Meinungsmachern im sächsischen Landtag geht, wird der CO2-Ausstoß sächsischer Braunkohlekraftwerke wohl noch bis zum Jahr 2100 ungebremst andauern. Das Zeitalter der postfossilen Gesellschaft wird erst eingeläutet werden wenn die Energiewende mehr als eine Stromwende geworden ist.

VW-Abgasskandal - Klimaschutz

21. November 2015

CO2 Verkehr_0.JPG Seit 25 Jahren keine CO2-Reduktion im Bereich Verkehr

Der VW-Abgasskandal zieht immer weitere Kreise. Neben den Dieselmotoren, die vor allem schädliche Stickoxide (NOX) ausstoßen sind nun auch die Benzinmotoren im Focus der Untersuchungen. Sie sind für den Ausstoß klimaschädlichen CO2 verantwortlich. Seit 1990 hat sich im Verkehrssektor praktisch keine Verminderung von CO2 eingestellt. Die Autoindustrie ist von externen und unabhängigen Prüfmethoden ausgeschlossen worden und durfte über Jahre eigene Methoden entwickeln, wie sie Abgaswerte kontrollieren und mindern will. Die VEE Sachsen e.V. ist überzeugt, dass der aktuelle Skandal nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Die Energiewende im Bereich Mobilität wurde schlicht verschlafen. Der aktuelle Skandal ist eine direkte Folge der deutschen lais­sez faire-Politik im Bereich Automobilindustrie - ein Freibrief für Verbrennungsmotoren im Bereich Mobilität.

(QUELLE: Umweltbundesamt, Nationale Trendtabellen für die deutsche Berichterstattung atmosphärischer Emissionen seit 1990)

 

Grünes Herz für Dresden und die Welt

22. November 2015

Demo-Klima-Nov-2015_0.jpgDie VEE Sachsen e.V. veröffentlicht hiermit einen Aufruf zur Teilnahme am globalen Marsch für das Klima. "Global Climate March" von Gerald Schneider

Liebe DresdnerInnen,

am 29. November – einen Tag vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Paris – finden überall auf der Welt Aktionen statt, mit denen Bürger der Politik zeigen wollen: Beim Klimaschutz darf es keine Kompromisse geben! Wir brauchen mutige Entscheidungen, um aus fossilen Energieträgern auszusteigen und den Übergang zu einer Energieversorgung aus 100 % Erneuerbaren zu schaffen.

Nun, wo die großen Proteste in Paris aufgrund der Sicherheitslage verboten wurden, ist es noch wichtiger, dass am 29.11. umso mehr Menschen weltweit auf die Straße gehen. Auch in Dresden ist eine Aktion geplant, zu der wir euch herzlich einladen möchten. Wem also der Weg nach Berlin zu großen Demo zu weit ist, der ist hier genau richtig! [...]

Aufsatz zum Geothermietag von VEE-Vorstand Gerd Wolf

16. Dezember 2015

Logo Geothermietag_1_0.jpg

Er erinnerte unzweifelhaft an Sachsens Glanz und Gloria – der Tagungsort des 12. Sächsischen Geothermietages im Dresdner Hotel Taschenberg-Palais Kempinski. Im glanzvollen Labyrinth des Interieurs verbarg sich  der Tagungsraum samt seiner ca. 80 Tagungsgäste - leider vorwiegend aus der fortgeschrittenen Alterskohorte - in etwas nüchterner Umgebung im Keller. Im Keller befindet sich auch gleichermaßen das  eingangs vom Prof. Steffen Wagner benannte z. Z. einzigartige EGS-Tiefengeothermieprojekt von Aue-Schneeberg (=petrothermale Geothermie)  Nach anfänglich verhaltenem Zweifel an der Aussagefähigkeit der Ende 2012 abgeschlossenen 3D-Seismik im Kristallin  übertrafen  die ersten Interpretationsergebnisse im März 2013 alle  Erwartungen. Das Projekt hätte seinen planmäßigen Abschluss nach der Konzeption von 2009  Ende 2015 (!!?)  vielleicht noch erreichen können, wenn das Projekt nicht unter Berufung auf Unwirtschaftlichkeit und Risiko in „Berlin“ ausgebremst worden wäre. Selbst die „ausgehandelte“ Halbierung des geplanten Bohrungsaufwandes von ca. 25 Mill. € ergab keinen Impuls für den Beginn einer verkleinerten Versuchsanordnung. Bezeichnend war ein von einem Vertreter der sächsischen Landesregierung überraschendes eingeleitetes Ping-Pong-Spiel mit Management- und Risikobällen zwischen Landesseite und Projektseite. Das notwendige Engagement für ein nicht nur von der Fachwelt schon fast „erbetene“ Aussage über die technologische Machbarkeit von EGS-Projekten im Kristallin im europäischen Raum kann auch nicht an der ungeklärten Kosten- und Risikoübernahme scheitern.  Hier ist politisches Herangehen gefragt, da eine Energiewende mit dieser Mentalität nicht hinzubekomme ist. Geothermieprojektkosten einer Zukunftsinvestition von ca. 0,1% der zu erwartenden ca.  <=55 Milliarden € /a  (IfW Kiel, 11.12.15, Anm. vom Verfasser)) aus der Flüchtlingskrise  müssten zu schaffen sein. Das Erschütterungsrisiko der Magnituden <3 des geothermischen Experimentes ist zudem beherrschbar und unbedeutend gegenüber den sozialen Erschütterungen eines  gesellschaftlichen Experimentes mit ungewissen zukünftigen Ausgang. Das ambitionierte Dresdner Geothermieprojekt (DREWAG) ist folglich auch weit in die Zukunft entrückt. Es ist nicht unbedingt eine naturgegebene Gesetzmäßigkeit, dass  petrothermale Pionierprojekte in Dimensionen von Jahrzehnten gedacht werden müssen.

Es sind nicht nur die natürlichen Überraschungen der technologischen Neulanderschließung, es ist vor allem das vermeidbare nicht überraschende institutionelle Restriktionsverhalten, das sich selbst auf einem politisch verbindlich erklärten Weg der Energiewende immer wieder einstellt.   

Nicht nur diese Problematik, sondern der gesamte Zustand der Geothermie  in Sachsen gab Anlass zur Vorstellung einer Geothermie-10-Punkte-Agenda, die auch als ein Engagement-Vermächtnis von Prof. Wagner zu verstehen bzw. zu beherzigen ist, da er aus Altersgründen seine Projektbeteiligung einstellen muss.

Nicht nur die Geothermie  zeigt das universelle Einschwingverhalten  von neuen Techologieentwürfen – plötzlich steiles Aufschwingen aus langem Anlauf bis in euphorische Höhenflüge mit nachfolgenden freien Fall bis ins Tal der Ernüchterung  und  wieder langsames Aufsteigen und Einschwingen auf das Plateau der  Praxis – lässt sich auch in der Bohrtechologie festmachen. Es wird absehbar bei dem Rotaryverfahren bleiben und die Praxis erfahrene Projektierung der besonders kostensensiblen Auslegung  von Geothermiebohrungen wird entscheidend sein.

Die oberflächennahe Geothermie (Erdsonden+Wärmepumpe) hat sich weiter etabliert und  erlaubt  Sachsen sogar den Platz 3 im Bundesländerranking. Eine ungebremste weitere Verbreitung kleiner „Häusleanlagen“ ist nicht zu erwarten, da sich die Luftwärmepumpe zunehmend investitionsfreundlicher  erweist.  Die spezielle Eignung von  großen Erdsondenfeldern wird sich  zukünftig im alternierenden Heiz- und Kühlvorgängen     erweisen können. Gaswärmepumpen sind kostenmäßig nicht konkurrenzfähig trotz  technologisch bedingter Sondenlängenreduktion. Als sächsische Spezialität sind zudem noch Entwicklungen bei der Nutzung von Grubenwässern anzusehen, wenn auch nur marginal.

Erneute Verweise auf die scheinbar paradoxe Allianz von Kälteerzeugung und Geothermie runden die Vorstellungen über das vielseitige Potenzial  der Geothermie ab.

Allen Elektrowärmepumpen und damit auch der oberflächennahen Geothermie bleiben aber noch solange die 100%-Regenrative-Energie-Weihen vorenthalten, solange der Strom nicht ebenfalls 100%ig regenerativ erzeugt wird.  Überhaupt wird die strombasierte Energiewende je nach zukünftiger „Überschussproduktion“  in Form der direkten elektrischen Heizung  als eleganteste  Lösung auch den Wärmemarkt mitbedienen können, wobei Impulse für die geothermischen Speicherlösungen interessant werden

Die tiefe Geothermie wird sich auf die Bedienung des Wärmemarktes konzentrieren müssen unabhängig von KWK-Potenzialen unter günstigen geologischen Voraussetzungen.

Damit die Zitate aus der Überschrift wieder eingefangen werden können, sollte der Verweis auf die aktuellste politische Positionierung dienen:  „..weil es zur Identität unseres Landes gehört, Größtes zu leisten „ (Merkel, 14.12.15). Da  sollte man optimistisch sein können, wenn sich diese Haltung auch auf die klassische deutsche Erfolgsgeschichte der wissenschaftlich-technischen Entwicklungen beziehen würde.

Folglich gibt es für die VEE Sachsen e.V. auch  keine „Obergrenzen“ für ein Engagement für die Energiewende (dieser Zusatz in eigener Sache sei gestattet, der Verfasser)