Allgemein

Online-Beteiligungsverfahren zur sächsischen Energiewende

29. Oktober 2018

EKP 2018 Bild_0.pngWir haben schon mehrfach darüber berichtet, dass das sächsische Energie- und Klimaprogramm fortgeschrieben werden soll. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens für die Fachebene haben wir hierzu eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben. Auch waren wir bei den Veranstaltungen zum "Energiedialog" des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zugegen.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass aktuell die Möglichkeit besteht, am Online-Beteiligungsverfahren des SMWA teilzunehmen. Mit Stand heute haben 744 Teilnehmer die 11 Fragen des Fragebogens beantwortet.

Setzen auch Sie sich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen ein. Wir haben in der Vergangenheit wiederholt aufgezeigt und auch in unserer Stellungnahme deutlich gemacht, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien seit Jahren in Sachsen stagniert und hier dringender Handlungsbedarf besteht.  Diskutieren Sie das Thema mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen und sprechen Sie in der Familie darüber. Weisen Sie auf die Möglichkeit dieser Beteiligungsmöglichkeit hin. Der Klimawandel geht uns alle an.

Die Online-Beteiligungsmöglichkeit finden Sie hier:

https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smwa/beteiligung/aktuelle-themen/1010698

Noch bis zum 11. November 2018 besteht die Möglichkeit zur Beantwortung der Fragen!

Stellungnahme der VEE Sachsen zur Fortschreibung des Sächsischen Energie- und Klimaprogrammes (EKP)

12. Oktober 2018

VEE-STN EKP 2018 Bild_0.pngMit Schreiben vom 31. August 2018, uns zugestellt am 13.09.2018, hat das SMWA das Konsultationsverfahren für Stellungnahmen der Fachebenen eröffnet und um Hinweise zum Grünbuch bis zum 12. Oktober 2018 gebeten.

Das Grünbuch besteht aus dem Gutachten der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH „EE-Ausbaupotentiale in Sachsen“ aus August 2018 und einem kurzen Strategiepapier.

Hinweise und Rückmeldungen aus dem Konsultationsverfahren zum Grünbuch sollen in das Weißbuch einfließen sollen, welches dann die Ausbauziele der Erneuerbaren Energien im Freistaat Sachsen festhält und Grundlage für einen Kabinettsbeschluss im Jahr 2018 zum Energie- und Klimaprogramme (EKP) 2.0 sein soll.

Die VEE Sachsen e.V. hat entsprechend eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben, welche Sie nachfolgend wieder finden.

Das SMWA hat unter dem heutigen Tag - sehr kurzfristig - mit vier Veranstaltungen zum "Energiedialog" geladen. Die Teilnahme an den „Energiedialog“-Veranstaltungen ist ohne Voranmeldung möglich. Auch Vertreter der Presse sind ausdrücklich eingeladen. Die Termine im Überblick:

  • Mittwoch, 17. Oktober 2018, 18.00 Uhr,
    Herderhalle, Rudolf-Renner-Straße 41 c, 01796 Pirna
  • Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18.00 Uhr,
    Akzent Hotel&Restaurant Residence, Wilthener Straße 32, 02625 Bautzen
  • Montag, 22. Oktober 2018, 18.30 Uhr,
    Westsächsische Hochschule, Dr. Friedrichs-Ring 2B, Raum 301, 08056 Zwickau
  • Freitag, 26. Oktober 2018, 17:00 Uhr,
    Stadtkulturhaus, Sachsenallee 47, 04552 Borna

Zusätzlich zum „Energiedialog“ soll in Kürze ein Online-Beteiligungsverfahren starten, an dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger anhand eines Fragebogens zu den erneuerbaren Energien in Sachsen gezielt an der Aktualisierung des Energie- und Klimaprogramms beteiligen können.

Stellungnahme der VEE Sachsen e.V.:

Weitere Informationen:

Fortschreibung des sächsischen Energie- und Klimaprogrammes (EKP)

28. September 2018

EKP 2018 Bild_0.pngBereits im Koalitionsvertrag 2014 haben CDU Sachsen und SPD Sachsen vereinbart, das Energie- und Klimaprogramm Sachsen (EKP) fortzuschreiben. Das Energie- und Klimaprogramm Sachsen stellt die energie- und klimapolitische Konzeption der Sächsischen Staatsregierung dar und ist damit eine zentrale Regelung auf Landesebene zu den Erneuerbaren Energien. Das derzeitige EKP stammt aus dem Jahr 2013 und bedarf nicht nur einer Fortschreibung, weil dessen Gültigkeit auf 10 Jahre ausgelegt ist, sondern auch, um den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden.

Die Fortschreibung des EKP wurde auch seitens der VEE Sachsen e.V. immer wieder in Gesprächen und Stellungnahmen gefordert.

Die Sächsische Energieagentur GmbH (SAENA) hat im Auftrag des Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) nunmehr ein Gutachten zu den Potenzialen der Erneuerbaren Energien in Sachsen erstellt.

Dieses Gutachten und ein Strategiepapier des SMWA bilden das so genannte „Grünbuch“ und die Diskussionsgrundlage für das Thema „Ausbau der erneuerbaren Energien“ in Sachsen. Zunächst werden die Fraktionen des Sächsischen Landtags, die Mitglieder des Energiebeirats Sachsen und zahlreiche Verbände und Institutionen um ihre Stellungnahmen gebeten. Im Herbst sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich im Rahmen einer Online-Beteiligung in die Diskussion einzubringen. Außerdem wird das SMWA einen „Energie-Dialog“ mit mehreren regionalen Informations- und Diskussionsveranstaltungen anbieten.

Das aktualisierte und weiterentwickelte Energie- und Klimaprogramm soll noch 2018 vom Kabinett beschlossen werden.

Unser Verband wird zunächst im Rahmen der Verbändeanhörung eine Stellungnahme zum Grünbuch abgeben. Im Rahmen der ab Oktober 2018 geplanten Online-Konsultation werden alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich online über das Beteiligungsportal Sachsen an der Konsultation zum Grünbuch zu beteiligen. Wir werden hierüber informieren.

Weitere Informationen:

Kinofilme mit Gespräch | "ThuleTuvalu" und "POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion" | UMUNDU 2018

21. September 2018

Das nunmehr schon 10. Umundu-Festival steht unter dem Motto "Utopie - Es könnte so schön sein". In diesem Rahmen laden wir Sie ganz herzlich gleich zu zwei Kinofilmen ein:


"ThuleTuvalu" | Kinofilm mit sich anschließendem Gespräch
Dienstag, 02. Oktober 2018, 19:30 Uhr - Programmkino Ost

Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 einigten sich die beteiligten Staaten darauf, den globalen Anstieg der Temperaturen auf weniger als 2 ° Celsius zu begrenzen. Die Bewohner des Inselstaates Tuvalu sprachen sich dagegen aus, denn schon eine zwei Grad höhere Temperatur würde dazu führen, dass Tuvalu im Meer versinken würde. Letztlich waren sie jedoch gezwungen, das Abkommen zu unterzeichnen.

Der Dokumentarfilm von Matthias von Gunten zeigt an Beispielen real existierender Familien aus Thule und Tuvalu die Veränderungen der Lebensbedingungen dieser Menschen, welche direkt mit den Folgen der Erderwärmung konfrontiert sind.


"POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion"
anschließend: Gespräch mit lokalen Akteuren der Energiewende
Freitag, 05. Oktober 2018, 20:00 Uhr, Schauburg Dresden

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Der Film wird die Auseinandersetzung um eine Energiewende darstellen, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen.

Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich da, wo Versöhnung nicht möglich ist.

 

Gründung des Landesverbandes "Nachhaltiges Sachsen e.V."

12. September 2018

Im Mai 2018 wurde unter Beteiligung der VEE Sachsen e.V. der Landesverband "Nachhaltiges Sachsen e.V." gegründet. Hierdurch soll eine Bündelung von Unternehmen, Verbänden, Initiativen und Einzelpersonen im Engagement für eine nachhaltige Entwicklung auf Landesebene in Sachsen erfolgen. Weitere Gründungsmitglieder sind unter anderem das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V., der BUND Landesverband Sachsen e.V., die Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. und andere Unternehmen, Vereine und Personen, die ihrerseits Nachhaltigkeitsnetzwerke und -initiativen vertreten.

Mehr über die Grundsätze und Ziele können Sie auf der Homepage des Landesverbandes erfahren.

Zum Auftakt und zur Vorstellung fand ein sommerfestlicher Empfang am 23. August 2018 im Lingnerschloss in Dresden statt. In angenehmer Atmosphäre konnten neue Kontakte geknüpft werden und Bestehende vertieft. Sollten Sie Fragen zum neu gegründeten Verband haben oder an einer Mitgliedschaft Interesse bestehen, so können Sie sich gern auch an unsere Geschäftsstelle wenden.

Impressionen vom Sommerfest

Sommerfest_2018_LVNS01.jpg

Antonia Mertsching, Vorsitzende des Landesverbands bei der Eröffnung
Sommerfest_2018_LVNS02.jpg

Josef Ahlke, Konsortialführer von RENN.mitte bei seinem Einführungsvortrag
Sommerfest_2018_LVNS03.jpg

viel Raum zum Netzwerken in schöner Atmosphare und guter Aussicht

 

Weitere Informationen

Palais.Gespräche - Wie leben wir morgen? Welchen Einfluss haben Klima- und Technologiewandel auf uns? - Montag, 13. August 2018

6. Juli 2018

Palais.Gespräch.2018 - 13. August 2018 - Welchen Einfluss haben Klima- und Technologiewandel auf uns_0.png
 

Bis zum Jahr 2050 wird der Einsatz kohlenstoffhaltiger Energieträger soweit wie möglich reduziert worden sein und sich unsere Wirtschafts- und Lebensweise damit einem deutlichen Wandel unterzogen haben.

Mit dem Abschluss des Pariser Klimaabkommens hat sich die Staatengemeinschaft das Ziel gesetzt, den Anstieg der weltweiten Temperatur auf deutlich unter 2° C zu begrenzen. Die Zeit drängt. Angesichts des stetig steigenden Strombedarfs im Zuge der Digitalisierung, Nutzung der Blockchain-Technologie und dynamischen Entwicklung der Elektromobilität stehen nicht nur Wirtschaft und Politik vor großen Herausforderungen, sondern auch die Zivilgesellschaft – also jeder Einzelne. Der konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien erfordert einen Transformationsprozess zu einem dezentral organisierten, vernetzten Energiesystem und damit eine grundlegende Veränderung der Energiewirtschaft.

Zu den Schlüsseltechnologien für ein integriertes Energiesystem und eine CO2-neutrale Mobilität zählen digitale Lösungen zur Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und bedarfsgerechten Steuerung der Energieflüsse. Auch Energiespeicher und hocheffiziente Power-to-X-Lösungen können Angebots- und Bedarfsschwankungen maßgeblich kompensieren und ebnen somit den Weg für die stärkere Nutzung von Sonnen-, Wind- und Bioenergie. Dabei können Gas und die Gasinfrastruktur einen enormen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Insbesondere „grüner“ Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, der die Speicherung von überschüssigem Ökostrom in volkswirtschaftlich relevanten Mengen ermöglicht und als Kraftstoff für Brennstoffzellen genutzt werden kann.

Wie können innovative Technologien die Energiewende und Dekarbonisierung im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor beschleunigen? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sind erforderlich, um den Einsatz marktreifer klimafreundlicher Technologien zu befördern? Und welche Technologien warten bereits auf ihren Einsatz?

Dies diskutieren Experten mit dem Publikum am 13. August 2018 beim Dresdner Palais.Gespräch.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  • Mandy Schipke, Geschäftsführerin von NOVUM Engineering
  • Prof. Dr. Felix Ekardt, Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik
  • Frank Wustmann, Abteilungsleiter Unternehmensentwicklung/Umweltschutz DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH
  • Matthias Hertel, KIWIGRID GmbH
  • Ulrich Gumpert, Windstromer Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG
  • Christian von Olshausen, CTO Sunfire GmbH
  • Ulf Heinemann, Robotron GmbH

Moderation: Dr. Markus Egermann, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

Ablauf:

  • 19.30 - 20.00 Uhr       Einlass, Ausgabe der Fragekarten an das Publikum
  • 20.00 - 20.20 Uhr       Impulsvorträge
  • 20.20 - 21.30 Uhr       Gespräch
  • 21.30 - 21.45 Uhr       Pause (Einsammeln der Fragekarten)
  • 21.45 - 23.00 Uhr       Gespräch unter Einbeziehung von Publikumsfragen

Ort:

ENERGY SAXONY und die VEE Sachsen e.V. unterstützen das vordringliche Ziel der Energiewende, konventionelle Energieträger volkswirtschaftlich sinnvoll und sozial verträglich durch regenerative Energieträger zu ersetzen, ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gefährden. Durch die Bündelung vielfältiger Kompetenzen aus Industrie und Wissenschaft sollen gemeinsam innovative und sektorübergreifende Energieinfrastrukturen geschaffen werden, die eine nachhaltige, ressourcen- und klimaschonende sowie bezahlbare Energieversorgung ermöglichen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des eintrittsfreien Festivals für Kunst, Kultur und Bildung "Palais Sommer" im Park des Japanischen Palais direkt am Elbufer in Dresden statt. Veranstalter ist die Palais Sommer gGmbH. Die VEE Sachsen e.V. und Energy Saxony sind Kooperationspartner der Veranstaltung.

Elektro-Trabant 600 kombi fährt beim Elbhangfest 2018

18. Juni 2018

Foto 02 - Trabant E 600_0.jpgAm 23. Juni 2018 ist es endlich so weit, ein mit viel Liebe zum Detail umgebauter Elektro-Trabi stellt sich vor! Vom 22. Bis 24. Juni 2018 findet in Dresden das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Elbhangfest statt. In diesem Jahr steht das Fest unter dem Thema »Technik«. Unter dem Motto »Gründer und Erfinder – Der Hang zur Technik« können vom »Blauen Wunder« bis nach Pillnitz alte technische Meisterleistungen und moderne Erfindungen bestaunt, angeschaut und erfahren werden. Mit dabei: der Trabant 600 kombi mit Elektroantrieb!

Der Umzug, bei dem der TrabiE600 nun erstmals öffentlich zu sehen ist, beginnt am Samstag den 23. Juni 2018 um 11:00 Uhr in Loschwitz und führt bis 14:00 Uhr nach Pillnitz.

In 3-jähriger Bauzeit wurde ein Trabant 600 kombi restauriert und auf Elektroantrieb umgerüstet und damit fit gemacht, um für die nächsten Jahre das Dresdner Straßenbild zu bereichern! Die Dresdner Firma Citysax (VEE-Mitglied) übernahm den Umbau und integrierte dabei einen speziell von der Dresdner Firma SCABA entwickelten Lithium-Ionen-Akku.

In Weixdorf, Pirna und Dohna warten schon die Solartankstellen des Initiatorenteam, dabei das VEE-Mitglied Alf Reinhardt, auf die Ankunft des TrabiE600 um das Aufladen mit Solarstrom sicher zu stellen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und einer Reichweite von 120 km und 4 Sitzplätzen ist er für den Stadtverkehr bestens gerüstet. 

Bereits im Herbst letzten Jahres hat der MDR in der Sendung „Einfach Genial“ dem E-Trabi einen Beitrag gewidmet:

Innovationen durch dezentrale Erneuerbare Energien - Mittwoch, 6. Juni 2018

15. Mai 2018

rt_Regionalveranstaltung_ENERCON-Dresden.jpgGemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien und dem Energy Saxony e.V. lädt die VEE Sachsen e.V. am Mittwoch, den 06. Juni 2018, in der Zeit von 09:30 bis 17:30 Uhr zur Veranstaltung "Innovationen durch dezentrale Erneuerbare Energien" in die Börse nach Dresden ein:

Das Innovationspotenzial der dezentralen, erneuerbaren Energieversorgung ist enorm. Es gilt, insbesondere die Perspektiven für Kooperationen zwischen Energiewirtschaft, mittelständischen Industrie- und Gewerbeunternehmen und Startups sowie Bürgerinnen, Bürgern und Kommunen aufzuzeigen. Die Regionalveranstaltung „Innovationen durch dezentrale Erneuerbare Energien“ gibt den innovativen Beispielen für eine dezentrale Energieversorgung eine Stimme. Neben einem Blick über den landespolitischen Tellerrand hinaus, beschäftigt sich die Veranstaltung mit spezifischen Herausforderungen und Chancen der Energiewende für Ostdeutschland.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Mehr Informationen zu der Veranstaltung und das Anmeldeformular für die Exkursion finden sie hier.

Stellungnahme zur Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie für den Freistaat Sachsen

23. April 2018

Stellungnahme der VEE Sachsen e.V. zur

Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie für den Freistaat Sachsen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben zum Verbändegespräch am 29.11.2017 zur Mitwirkung an der Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie für den Freistaat Sachsen geladen. Vielen Dank dafür!

Für unseren Verband haben an dem Workshop „Klima schützen, Energie effizient nutzen, Versorgung sichern“ unser Präsident Herr Dr. Wolfgang Daniels, unser Vorstandsmitglied Herr Georg Liskowsky und der Geschäftsstellenleiter Andreas W. Poldrack teilgenommen. Eine Vielzahl zu begrüßender Vorschläge und Anregungen zur Fortschreibung der Sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie wurden eingebracht, auf welche wir zunächst vollumfänglich verweisen.

Im Wege der schriftlichen Stellungnahme weisen wir auf einige zentrale Punkte noch einmal gesondert hin:

Vorbemerkung

Im Rahmen des Paris-Abkommens hat sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zu dem Ziel bekannt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und darüber hinaus Anstrengungen zu unternehmen, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Mit Blick auf das 2-Grad-Ziel hat die EU sich das Ziel gesetzt, bis 2050 den Treibhausgasausstoß gegenüber dem Jahr 1990 um 80-95 % zu reduzieren.

Gemäß dem bereits von der Bundesregierung beschlossenen Zwischenziel für 2030 (Erster Fortschrittsbericht zur Energiewende 2014, Vierter Monitoringbericht zur Energiewende 2015) müssen die gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland um mindestens 55 Prozent bis spätestens 2030 gegenüber 1990 (Ausgangswert: 1.248 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent Gesamtemissionen) gemindert werden.

In Deutschland besteht mit dem Klimaschutzplan weitgehend Konsens, dass dieser Korridor ambitioniert angesteuert werden soll, d. h. es soll ein Reduktionsziel von 90 bis 95 % erreicht werden. Mit den beschlossenen Zwischenzielen von 40 % für 2020, 55 % für 2030 und 70 % für 2040 zielt der Klimaschutzplan 2050 bislang auf eine Reduktion von 85 % im Jahr 2050. Es muss daher davon ausgegangen werden und dies ist im Sinne des 1,5-Grad-Zieles auch zu fordern, dass die Zwischenziele im Rahmen des Monitoring und der Fortschreibung weiter angepasst werden. Entscheidungen und Fortschreibungen, welche dies nicht berücksichtigen, können keinen Bestandsschutz genießen.

Die Klimaschutzziele können nur erreicht werden, wenn die Kohleverstromung schrittweise, aber deutlich, verringert und letztlich beendet wird.

Als Hauptinstrument zur Senkung der Treibhausgasemissionen stehen die Erneuerbaren Energien.

Nach der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (Richtlinie 2009/28/EG) aus dem Jahr 2009 soll der Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch, also einschließlich Wärme/Kälte, Strom und Verkehr im Jahre 2020 in Deutschland bei 18 % liegen. Nach aktuellen Studien muss damit gerechnet werden, dass Deutschland dieses Ziel deutlich verfehlt. *1

Nach dem Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 ist bis 2020 eine Reduktion von 40 % des Treibhausgasausstoßes zu erreichen. *2

Tatsächlich verharrten in den Jahren bis 2016 die Emissionen auf nahezu konstantem Niveau. Das Ziel für 2020 gilt, angesichts der ergriffenen Maßnahmen, als kaum noch erreichbar.

Deutschland wird im Jahr 2020 bei Fortsetzung des heutigen Pfades mit hoher Wahrscheinlichkeit lediglich eine Minderung um 30,5 Prozent gegenüber 1990 erreicht haben und damit das 40-Prozent-Ziel extrem verfehlen. Die Handlungslücke beträgt 120 Millionen Tonnen CO2. *3

Festzuhalten bleibt damit zunächst einmal, dass bereits heute mit hoher Wahrscheinlichkeit feststeht, dass Deutschland im Jahr 2020 weder das Ziel des Anteils der Erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch, noch die Reduktion um 40 % des Treibhausgasausstoßes erreichen wird.

In einer von uns zu Beginn des Jahres 2017 erarbeiteten Studie zum Stand der Erneuerbaren Energien in Sachsen haben wir aufgezeigt, dass Sachsen zudem dem Ausbau in Deutschland deutlich hinter hinkt und damit einen entscheidenden Anteil an der Nichterreichung des Ausbauziels der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie hat. *4

Das sächsische Energie- und Klimaprogramm (EKP 2012) wurde bislang weder den Erfordernissen des bundesdeutschen Klimaschutzplanes noch dem Pariser Klimaabkommen angepasst. Anstrengungen dieses nunmehr fortzuschreiben, wurde aber jüngst bekannt gegeben. *5

Dies ist auch dringend erforderlich, da in Sachsen die CO2-Emmissionen zuletzt wieder deutlich am ansteigen sind, wie bereits der Nachhaltigkeitsbericht „Sachsen hat Zukunft“ aus dem Jahr 2016 festhält, vgl. ebenda Seite 24. Eine Fortschreibung des EKP 2012 ist bereits von daher zwingend notwendig, als hier Zielvorgaben lediglich bis zum Jahr 2020 enthalten sind.

Die Fortschreibung der sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie – insbesondere im Bereich „Klima schützen, Energie effizient nutzen, Versorgung sichern“ – muss dies berücksichtigen und klarstellen, dass die Anstrengungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der CO2-Reduktion drastisch zu erhöhen sind.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die bisherigen Anstrengungen nicht genügen, den Ausbaupfad bei den Erneuerbaren Energien und der Reduktion von Treibhausgasen einzuhalten.

Zu II.3 „Klima schützen, Energie effizient nutzen, Versorgung sichern“ – Ausgangssituation

Der durch menschliche Einflüsse verstärkte Klimawandel mit den zu erwartenden Klimafolgen erfordert Gegenstrategien und Anpassungen. Die Strategien des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel müssen auf verschiedenen regionalen Handlungsebenen gleichzeitig ansetzen. Sie dienen vielfach auch der Ressourcenschonung und damit der Nachhaltigkeit in mehrfacher Hinsicht.“

Anmerkung: Die Aussage „(d)er durch menschliche Einflüsse verstärkte Klimawandel […]“ entspricht nicht der gängigen wissenschaftlichen Praxis.

Der IPCC, der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationen zusammenfasst, kam bereits im Jahr 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.

Die fundierte wissenschaftliche Basis geht davon aus, dass „(o)hne den natürlichen Treibhauseffekt […] ein Leben auf der Erde nicht möglich [wäre] – allerdings hat der menschliche Einfluss dieses System nachhaltig gestört. Die Veränderung der Konzentrationen der Treibhausgase in der Atmosphäre durch den Menschen führt zum Klimawandel. Hauptursache dafür ist die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas.“ *6

Bei allen Aktivitäten zur Erhöhung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz, ist die Frage der langfristigen Energieversorgungssicherheit und der Bezahlbarkeit zu berücksichtigen.“

Anmerkung: Gemäß der Koalitionsvereinbarung sind die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes bei der Fortschreibung der sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie zu beachten. Das Hauptziel ist eine nachhaltige Energieversorgung, die auf drei Eckpfeilern beruht, einer effizienten Energienutzung, einer Senkung des Energieverbrauchs und dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dieser Zielkanon ist in die Nachhaltigkeitsstrategie Sachsen aufzunehmen.*7

Es zeichnet sich ab, dass der weltweit steigende Energiebedarf zu heute kaum absehbaren Problemen und Konflikten führen kann. Strategien und Maßnahmen, die langfristig eine höhere Unabhängigkeit von Energieimporten sichern und zu einem geringeren Verbrauch führen, bieten daher Chancen für eine nachhaltige Entwicklung in Sachsen.“

Anmerkung: Durch den Import von Energie, die aus Kohle, Erdöl oder Erdgas gewonnen wird, werden Treibhausgase verstärkt emittiert und der Klimawandel beschleunigt. Deutschland deckt den Großteil seines Energiebedarfs durch Importe. Im Jahr 2015 belief sich der Nettoimport am Energieverbrauch auf 62 Prozent. *8 Der Freistaat Sachsen bezog im Jahr 2014 ca. 49 Prozent des Energieaufkommens nicht aus dem Inland.*9

Vor dem Hintergrund eines steigendenden Energiebedarfs durch die Sektorenkopplung und einer damit einhergehenden drohenden Energiepreiserhöhung führt der Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung zu einer wachsenden Unabhängigkeit von Energieimporten und höheren Versorgungssicherheit.

„Ein ausgewogener und dynamischer Energiemix aus klassischen und erneuerbaren Primärenergieträgern stellt dafür eine wichtige Grundlage dar.“

Anmerkung: Dieser Satz ist so nicht – zumindest nicht mehr – haltbar. Es besteht bereits seit dem G7-Gipfel im Jahr 2015 die Übereinkunft, dass die Weltwirtschaft bis 2100 vollständig zu dekarbonisieren ist. Dies ist gleichbeutend mit einem umfassenden Ausstieg aus der Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle, Öl, und Gas und somit von unmittelbarer Relevanz für die globale Energiepolitik.

Um die ambitionierten Klimaschutzziele für die Jahre 2020, 2030 und 2050 zu erreichen ist der vollständige Kohleausstieg schnellstmöglich umzusetzen. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien ist eine drastische Verringerung der CO2-Emissionen, die vermehrt bei der Braunkohlenutzung anfallen, unerlässlich. Die Dringlichkeit dieses Handlungserfordernisses zeigt sich besonders darin, dass die CO2-Emissionen in Deutschland im Jahr 2016 sogar gestiegen sind.*10 Allein in Sachsen fallen bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 20 bis 40 Mio. Tonnen mehr CO2, 350 bis 700 Kilogramm mehr Quecksilber und bis zu 1000 Tonnen mehr Feinstaub in der Luft durch die Braunkohlenutzung an.*11

Mit dem jetzigen Umsetzungspfad können die angestrebten Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Aus diesem Grund muss der Ausstieg aus der Kohleverstromung spätestens bis 2035 vollzogen sein. Weiterhin besteht ausgehend vom Pariser Klimaschutzabkommen die Notwendigkeit, dass die Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis 2040 vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen ist.*12

Durch die Orientierung auf erneuerbare Primärenergieträger und einer damit einhergehenden CO2-Neutralität der Energiesysteme kann die Grundlage für eine langfristige Versorgungssicherheit und nachhaltige Entwicklung geschaffen werden.

Ausgehend von den vorangegangenen Darstellungen und den Vorbemerkungen sollte in der Beschreibung der Ausgangssituation auch selbstkritisch aufgenommen werden, dass die bisherigen Anstrengungen zur Nachhaltigkeitsstrategie Sachsen in der Frage des Klimaschutzes nicht genügen und dringend zu erhöhen sind.

Zu II.3 „Klima schützen, Energie effizient nutzen, Versorgung sichern“ – Nachhaltigkeitsziele

  • „Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen (THG) in Sachsen, insbesondere von Kohlendioxid (CO2) durch:
  • Effizienzsteigerung bei konventionellen Energieerzeugungsanlagen (z.B. Implementierung neuester Vergasungstechnologien in Kraftwerken)
  • Entwicklung von Technologien zur CO2-freien Braunkohlenutzung
  • Ausbau der dezentralen Energieerzeugung insbesondere auch mit Kraft-Wärme-Kopplung
  • Erhöhung der Energieeffizienz (Gebäude, Gewerbe, Industrie, Verkehr und Geräte)
  • Verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien (zentral, dezentral und Einzellösungen, Strom- und Wärmebereitstellung, Verkehr)“

Anmerkungen: Die Ziele aus der Nachhaltigkeitsstrategie 2013 enthalten keine konkreten – zahlenmäßigen – Zielvorgaben. Bei der Fortschreibung der sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie sind zwingend konkrete Zielvorgaben (Roadmap) aufzunehmen.

Ausgangspunkt dafür muss das Pariser Klimaabkommen mit seinem 1,5 Grad Ziel sein. Es ist ein langfristiger Emissionsminderungspfad aufzunehmen und es sind konkrete Schritte, mittels derer dieser Pfad begangen werden soll, zu formulieren.

Die Nachhaltigkeitsziele „Effizienzsteigerung bei konventionellen Energieerzeugungsanlagen“ und „Entwicklung der Technologien zur CO2-freien Braunkohlenutzung“ sind nicht mehr haltbar.

Stattdessen ist ein vollständiger geordneter Ausstieg aus der Braunkohlenutzung, Treibhausgas-Neutralität und eine Senkung des Energieverbrauchs als nachhaltige Zielgrößen vorzusehen.

Zielvorschlag 1: Ausstieg aus der Braunkohlenutzung und Treibhausgas-Neutralität

Ausgehend vom Pariser Klimaabkommen dürfen inklusive eines kleinen Risikopuffers für klimawandelverstärkende Rückkopplungen oder Verzögerungen beim Einsatz negativer Emissionen bis 2100 weltweit noch maximal 700 Mrd. Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen werden.

Unter Berücksichtigung dessen, ist für Sachsen eine konkrete Roadmap zu erstellen, welche eine schrittweise Reduktion der Treibhausgas-Emissionen, insbesondere von Kohlendioxid, vorsieht. An erster Stelle muss dabei als konkrete Maßnahme der vollständige Umstieg auf Erneuerbare Energien unter Berücksichtigung aller Sektoren (Elektrizität, Wärmeversorgung und Verkehr) stehen.

Der Ausstieg aus den konventionellen Energieträgern, wie Braunkohle, Öl und Gas, ist schrittweise über ein konkretes Ausstiegsszenario vorzusehen. Insbesondere bei Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sind ausschließlich erneuerbare Energien einzuspeisen, um weitere CO2-Emissionen aus dem vorläufigen Betrieb konventioneller Kraftwerke einzusparen.*13

Zielvorschlag 2: Senkung des Energieverbrauchs

Durch die Aufnahme des Nachhaltigkeitsziels „Senkung des Energieverbrauchs“ in den Zielkanon der Nachhaltigkeitsstrategie Sachsen besteht die Möglichkeit zusätzliche CO2-Emissionen einzusparen. Der Freistaat kann durch Informationen über Maßnahmen zum rationellen und sparsamen Umgang mit Energie, entsprechende Angebote für Schulen und Bildungseinrichtungen sowie Subventionsprogramme für die Kommunen Impulse zur Senkung des Energieverbrauchs setzen.*14

Als weitere wichtige Maßnahmen sind für Sachsen aufzunehmen:

  • Ausbau von Wind- und Solarenergie,
  • Ausbau der Speichertechnologie, inkl. Power-to-X,
  • die Steigerung der Energieeffizienz in Anwendungen und im Verkehr sowie
  • die Aufforstung von Wäldern.

Zu II.3 „Klima schützen, Energie effizient nutzen, Versorgung sichern“ – Nachhaltigkeitsindikatoren

Anmerkung: Grundsätzlich sind alle Treibhausgasemissionen in Sachsen zu erfassen, nicht allein die Kohlendioxid-Emissionen. Das Monitoring sollte neben der Anzahl der Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen ebenso deren Qualität umfassen. Dazu ist eine Unterteilung in einzelne Bereiche vorzunehmen, so dass über die Wirksamkeit von Anpassungsstrategien in den jeweiligen Bereichen befunden werden kann.

Ausgehend von den Kategorien Elektrizität, Wärmeversorgung und Verkehr ist eine weitere Differenzierung der Monitoringbereiche vorzunehmen. Beispielsweise ist die Unterteilung von Treibhausgas-Emissionen im Bereich „Verkehr“ nach arbeitsbedingter Mobilität, freizeitbedingter Mobilität und Güterverkehr festzuhalten.

Zusätzlich sollte das Monitoring klimawandelbedingte Schäden, die sich in Wetterextremen und einer Verschiebung der Jahreszeiten zeigen können, sowie klimawandelbedingter Gesundheitsbeeinträchtigungen mit den damit verbundenen Gesundheitskosten beinhalten.

Sollten zu einzelnen Ausführungen Rückfragen bestehen, so stehen wir gern – auch für ein persönliches Gespräch - zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas W. PoldrackGes
Gechäftsstellenleiter

Quellen

*1 BEE, 20.09.2017, Studie „Aktualisierung der BEE-Prognose - Entwicklung der Erneuerbaren Energien bis 2020

https://www.bee-ev.de/home/presse/mitteilungen/detailansicht/erneuerbare-energien-ziel-2020-rueckt-immer-weiter-weg/

*2 BMUB, November 2016, „Klimaschutzplan 2050

http://www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/klimaschutz/klima-klimaschutz-download/artikel/klimaschutzplan-2050-1/

*3 AGORA Energiewende, 07.09.2017, „Deutschlands Klimaziel 2020 ist noch weiter weg als gedacht

https://www.agora-energiewende.de/de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/deutschlands-klimaziel-2020-ist-noch-weiter-weg-als-gedacht-1/News/detail/

*4 VEE, Februar 2017, Kurzstudie „Stand der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Sachsen“ - Entwicklung von 2002 bis 2016

https://www.vee-sachsen.de/studien-broschueren/oekostrom-waechst-sachsen-kaum-noch

* 5 Medienservice Sachsen, 14.08.2017, „Fortschreibung des Energie- und Klimaprogramms Sachsen

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/212801

*6 Bundeszentrale für politische Bildung, 07.12.2017, „Der anthropogene Treibhauseffekt

http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/klimawandel/38441/anthropogener-treibhauseffekt

*7 Die Bundesregierung, 08.12.2017, „Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“,  Seite 113. Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Frankfurt a. Main. Stand 10/2016, Kabinettbeschluss vom 11. Januar 2017.

https://www.bundesregierung.de/Content/Infomaterial/BPA/Bestellservice/Deutsche_Nachhaltigkeitsstrategie_Neuauflage_2016.pdf?__blob=publicationFile&v=7

*8 Statistisches Bundesamt, 08.12.2017, „Importabhängigkeit über EU-Durchschnitt

https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/UmweltEnergie/EnergieImporte.html.

*9 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, 08.12.2017, „Statistisch betrachtet – Energieversorgung in Sachsen“, Ausgabe 04/2017, Seite 5

https://www.statistik.sachsen.de/download/300_Voe-Faltblatt/SB_Energie_2017.pdf

*10 Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), 08.12.2017, „Dossier 05 Klimaschutz

https://www.bee-ev.de/dossiers/klimaschutz/

*11 Dr. Gerd Lippold, 08.12.2017, „Der Ausstieg aus der Braunkohle – wird in Sachsen Schritt für Schritt Realität“, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Juli 2015

https://www.gruene-fraktion-sachsen.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Publikationen_PDF/Faltblatt_Braunkohle_2015.pdf

*12 Volker Quaschning, 20.06.2016, „Sektorkopplung durch die Energiewende

http://pvspeicher.htw-berlin.de/wp-content/uploads/2016/05/HTW-2016-Sektorkopplungsstudie.pdf.

*13 Volker Quaschning, 09.12.2017, „Erneuerbare Energien und Klimaschutz“, 3. Auflage München 2013, S. 102.

*14 Sächsische Energieagentur GmbH (SAENA), 08.12.2017, „Durchführung von Projekten für Unternehmen, die öffentliche Verwaltung, private Haushalte und Schulen“,

http://www.saena.de/projekte.html

Tag der Erneuerbaren Energien 2018 | Kinofilme & Gespräch in Leipzig und Dresden

10. April 2018

Der jährlich stattfindende Tag der Erneuerbaren Energien ist eine deutschlandweite Initiative, die zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl die verschiedenen Nutzungsarten einer nachhaltigen Energiewirtschaft präsentiert. Er wurde 1996 durch die sächsische Kommune Oederan ins Leben gerufen. Anlässlich des 23. Tages der Erneuerbaren Energien präsentiert die VEE Sachsen e.V. in Leipzig und Dresden zwei Kinofilme und lädt zum anschließenden Gespräch ein:

Leipzig: Dienstag, 24. April 2018,
Kinofilm & Gespräch "Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen"

Die VEE Sachsen e.V. präsentiert in Kooperation mit der Kinobar Prager Frühling Leipzig am Dienstag, den 24.04.2018, 18:00 Uhr, den Kinofilm: "Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen". Nach der Filmvorführung besteht die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Gedankenaustausch.

  • Termin: Dienstag, 24.04.2018, 18:00 Uhr
  • Ort: Kinobar Prager Frühling, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig
  • Preis: 5,00 Euro pro Person

Dresden: Donnerstag, 26. April 2018,
Kinofilm & Gespräch “Immer noch eine unbequeme Wahrheit - Unsere Zeit läuft“

Die VEE Sachsen e.V. präsentiert in Kooperation mit dem Programmkino Ost in Dresden am Donnerstag, den 26. April 2018, 19:30 Uhr, den Kinofilm “Immer noch eine unbequeme Wahrheit - Unsere Zeit läuft“  ein. Nach der Filmvorführung besteht die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Gedankenaustausch.

  • Termin: Donnerstag, 26.04.2018, 19:30 Uhr
  • Ort: PKO Programmkino Ost Dresden, Schandauer Str. 73, 01277 Dresden
  • Preis: 5,00 Euro pro Person